4 Tipps, was man tolles aus Schnee bauen kann

Jedes Jahr glänzen insbesondere die Kinderaugen, wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen. Auch wir haben früher im er gehofft, dass genug Schnee fallen wird, dass dieser sich liegenbleibt.

Während Erwachsene in diesem Moment eher an das Schneeschieben oder das Schnee entfernen vom Auto denken, haben Kinder ganz andere Assoziationen.

Schlittenfahren und Schneeballschlacht sind nur zwei der unzähligen Möglichkeiten, die als Beschäftigung im Schnee für jede Menge Spaß sorgen.

Wir möchten Dir 4 weitere Tipps an die Hand geben, was man tolles aus Schnee bauen kann.

Einen Schneemann bauen

Der Schneemann ist wohl der Klassiker im Winter. Hier gibt es aber unterschiedlichste Varianten.

Eine Grundvoraussetzung für das Schneemann-Bauen ist Schnee, der aneinander klebt. Ist bei Dir lediglich Pulverschnee gefallen, weil die Luft beispielsweise schon zu kalt war, dann wird das Formen eines Schneeballs extrem schwierig.

Die einfachste Schneemann Variante ist wohl, drei unterschiedlich große Schneekugeln zu formen und diese aufeinander zu stapeln. Schon diese Form sorgt dafür dass man unmittelbar erkennen kann, dass es sich um einen Schneemann handelt.

Weiter veredeln kannst Du ihn mit einigen Accessoires. Verwende beispielsweise kleine Steine, um daraus ein Gesicht zu zaubern.

Platziere dafür jeweils einen Stein pro Auge und Nase. Für den Mund kannst Du gleich mehrere Steine (in den meisten Fällen sind 4 oder mehr sinnvoll) verwenden. Möchtest Du die Nase als echtes Highlight absetzen, dann nutze eine Karotte. Diese wird allein durch die intensive Farbe direkt hervorstechen und passt perfekt in das klassische Bild eines Schneemanns.

Auch der Körper (also die beiden unteren Schneekugeln) kann mit unterschiedlichen Kleidungsstücken bedeckt werden. Hierzu kannst Du neben echten Kleidungsstücken auch auf Plastiktüten zurückgreifen, die entsprechend zugeschnitten werden.

Ein Iglu / Eishöhle bauen

Stell Dir vor, es liegt richtig viel Schnee, der auch noch ordentlich klebt und nicht so schnell auseinander fällt. Genau dann herrschen ideale Bedingungen, um ein Iglu oder eine Schneehöhle zu bauen.

Die Schneehöhle (auch Eishöhle genannt) ist die einfachere Form. Hierfür türmst Du einfach einen großen Haufen Schnee im Garten auf, verdichtest diesen durch klopfen und beginnst anschließend mit dem Aushöhlen. Je nach größer Deines Bauvorhabens kann dies durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen.

Noch zeitintensiver ist der Bau eines Iglus. Diese von den Eskimos bekannte Form des Wohn- und Schlafquartiers wird nämlich aus einzelnen Schneeblöcken geformt.

Um eine gleichmäßige Form zu erreichen, eignet sich ein rechteckiger Eimer.

  1. Zunächst füllst Du den Eimer bis oben hin mit Schnee und verdichtest diesen durch klopfen oder raufsetzen.
  2. Den fertigen Schneeblock holst Du dann aus dem Eimer heraus.
  3. Nach und nach erstellst Du nun weitere Blöcke aus Schnee, die Du im Kreis anordnest, bis dieser geschlossen ist.
  4. Anschließend stapelst Du die zweite Reihe auf den vorhandenen Eisblöcken.
  5. Jede neue Reihe wird ein bisschen nach innen geneigt, damit langsam das runde Dach entsteht, bis Dein Iglu geschlossen ist.
  6. Als letztes durchbrichst Du die Wand an einer Stelle, um für den Eingang zu sorgen.

Voilà – fertig ist Dein erstes eigenes Iglu im Garten, in dem Deine Kinder viel Freude haben werden.

Wichtig: Kontrolliere regelmäßig die Festigkeit des Daches und lasse Deine Kinder nicht unbeaufsichtigt darin spielen.

Eine Schneeburg bauen

Wenn die allseits beliebte Schneeballschlacht zu einem regelrechten Gefecht verkommt, dann kann eine schützende Schneeburg ein guter Ort zum Rückzug sein.

Aus einer geschützten Deckung, beispielsweise hinter einem kleinen Schützenwall oder der Burgmauer, kannst Du den nächsten Angriff perfekt vorbereiten.

Um eine Burg aus Schnee herzustellen, ist ein wenig Phantasie gefragt. Am einfachsten ist es, wenn Du einen großen Haufen Schnee zusammenschiebst und anschließend von der Mitte aus die Mauern weiter auftürmst. Dadurch wachsen die Burgmauern und Du verschaffst Dir gleichzeitig in der Mitte etwas Platz zum hinhocken.

Neben dem Schutz vor ankommenden Schneebällen kannst Du diese Schneeburg auch als Lagerplatz verwenden. Und zwar als Lager für bereits geformte Schneebälle, die unmittelbar von dort geworfen werden können.

Ganz einfach einen Schneeengel formen

Du kennst das bestimmt noch aus Kindertagen. Eine Engelsfigur im Schnee ist relativ schnell gemacht, aber trotzdem nicht wenige beliebt.

Dafür legst Du Dich auf den Rücken in den Schnee und streckst Deine Arme und Beine lang aus. Anschließend geht es darum, die Figur in den Schnee zu bringen.

Dafür bewegst Du zeitgleich (oder such nacheinander) Arme und Beine in dem größtmöglichen Radius, ohne diese vom Boden anzuheben.

Bereits nach wenigen Bewegungen entsteht im Schnee ein Abdruck, der einem Engel ähnlich sieht. Probiere es doch direkt aus.

Eine Schneepyramide bauen

Der Kreativität beim Formen von Schnee sind kaum Grenzen gesetzt. Vielleicht hast Du schon mal darüber nachgedacht, ob eine Pyramide aus Schnee funktionieren kann?

Klar funktioniert das. Du kannst entweder wieder einen Schneehaufen formen, diesen etwas verdichten und anschließend an den Seiten den Schnee abtragen, sodass die Form einer Pyramide entsteht.

Oder Du arbeitest mit unterschiedlich großen Platten, die übereinander gestapelt werden. Schwierig wird hier jedoch das formen, weil uns keine Form eingefallen ist, die man dafür verwenden könnte. Hier ist also echte Handarbeit angesagt.

Wenn Du der Schneepyramide noch ein wenig Atmosphäre einhauchen möchtest, dann kannst Du in der Mitte ein Teelicht eindrücken. Je nachdem wie tief Du es in der Pyramide platzierst, wird das Bauwerk sogar von innen beleuchtet.

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